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Ausbildung

Die Ausbildung meiner Hunde basiert auf:
- Erkennen der individuellen charakterlichen Eigenschaften und Veranla-
  gungen,
- Analyse dieser Eigenschaften und Veranlagung, damit verbundene
  Aufbau-   und Ausbildungsmöglichkeiten,
- Förderung, Ignorieren oder Blockiere des jeweilig gewünschtem oder
  unerwünschtem Verhalten,

Dabei stütze ich mich auf wissenschaftlich anerkannte Lernweisen von Tieren und ein über Jahre ausgeklügeltes Konzept im Grundaufbau.

Bei insgesamt mehr als 30 Jahren Erfahrung in der Hundeausbildung habe ich viele Dinge gesehen, miterlebt und teilweise selbst praktiziert, die nicht zum eigentlich gewünschten Erfolg führten.
Freudig und aufmerksam lief früher fast kein Hund neben seinem Hundeführer, höchstens korrekt.

Wie so oft, wußte man es damals nicht besser. Jedoch einige, wenige Sportler machten sich in dieser Zeit Gedanken darum, wie man den Hund dazu bringt, seine Arbeit freudig zu zeigen. Das war die Zeit, wo viele Hunde freudig und aufmerksam, aber teilweise sehr unkorrekt ihre Arbeit verrichteten.

Durch Verfeinerung der Ausbildung und Erweiterung des Wissensstandes sind heute wiederum einige wenige gute Hundeführer in der Lage, ihre Hunde so auszubilden, daß man sich diese Arbeit sehr gerne, und voller Hochachtung anschaut. Diese Hundeführer haben aber nicht nur einfach einen guten Hund, oder halt das richtige Händchen für die Sache, sondern betreiben diesen Sport schon sehr lange. Ihr Wissen und Können haben diese Profis nicht aus Büchern oder von Videos abgeguckt. Sie haben sich ihre Fähigkeiten größtenteils dadurch erworben, indem sie andere "Könner" gefragt oder auf die Finger geschaut haben, um dann - unter deren Anleitung versteht sich - dies dann selbst zu praktizieren.

Auch mir ist dieses Wissen und Können nicht in den Schoß gefallen. Es ist vielmehr ein Produkt von vielen Ratschlägen, stundenlanger Diskussionen in Vereinsheimen, letztendliches Ausprobieren und den daraus resultierenden Erkenntnissen. Dabei habe ich auch Rückschläge hinnehmen müssen, aber letztendlich wieder Erfahrungen gewonnen. Wenn Hunde innerhalb der Ausbildung, oder auch auf Prüfungen, bestimmte, unerwünschte Verhaltensweisen zeigen, sehe ich das meistens schon vorher; und sage es dann auch. Viele Hundesportler fragen mich dann: "Woher wußtest Du das ?" oder "Woran hast Du das schon wieder gesehen ?" Die Antwort ist einfach: "Erfahrung in der Sache !" Nun könnte ich aber meinen Mund halten und denken: "Soll derjenige doch sehen, wie er mit dem Problem fertig wird."

Andersherum denke ich dann, dass mir auch schon viele Leute geholfen haben. Das wird hoffentlich auch in Zukunft auch noch so sein, denn Hundesport und seine Ausbildungsmethoden werden sich immer weiterentwickeln. Diejenigen, die nicht bereit sind, diese Entwicklung mitzumachen, bleiben auf der Strecke. Auch dafür gibt es Beispiele genug. Richtig guter Hundesport ist heutzutage Hochleistungssport, sehr zeitintensiv und wird größtenteils mit dem Kopf betrieben.

Massive Einwirkungen - egal mit welchen Hilfsmitteln - sind nicht immer des Rätsels Lösung und führen meist nur zum kurzfristigen Erfolg. Eine auf Dauer anspruchs- und ausdrucksvolle Arbeit basiert vielmehr auf Problemerkennung, Vorüberlegung und eine gehörige Portion Wissen.
Hierbei geht es um die richtige Kommunikation mit dem Hund.

Wichtig für alle Ausbilder, Hundeführer und Schutzdiensthelfer.

Wer meint, er könne dies vernachlässigen, ist heutzutage nur noch in der Lage eine Vereinsprüfung zu absolvieren. Auf weiterführenden Prüfungen wird diese Art der Ausbildung immer öfter abgefragt
.

Aus diesen Überlegungen heraus, bin ich bereit, mein Wissen und meine Erfahrung in
Theorie & Praxis  weiterzugeben.


 

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